John Bruer: Der Mythos der ersten drei Jahre

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John Bruer: Der Mythos der ersten drei Jahre

Beitragvon grumpy_monkey » 19.07.2011, 17:37

Ich hab's, zugegebenermassen, nicht gelesen, aber das erste Kapitel auf Englisch gibt's hier: http://www.nytimes.com/books/first/b/bruer-myth.html und da steht auch der wesentliche Blickwinkel drin. (Das Buch gibt's auch auf Deutsch, und evtl. kann http://translate.google.com/ bei dem Artikel oben helfen.)

Die Hauptthese: einige bemühen immer wieder die "kritischen Fenster" und andere Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften, um zu zeigen, dass die ersten 3 Jahre im Leben eines Menschen von immenser, ja sogar permanenter und wegweisender, Bedeutung sind. Im Sinne von, wenn die Mutter da etwas falsch macht, dann hat sie das ganze Leben ihres Kindes versaut (etwas zugespitzt formuliert). Bruer argumentiert nun, dass die Neurowissenschaften hier gar nicht so eine eindeutige Sprache sprechen, dass man auch später noch viel lernt, und dass zu viel ja auch nicht gut sein kann.
mit Klammerkletteraffe (2004), Löwenzahntiger (2006), Madame (2008) und Doppelpack (2010)
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