Wieder mal nächtlicher Frust

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Wieder mal nächtlicher Frust

Beitragvon balurdo » 12.01.2015, 16:29

Nachdem wir nun lange recht einschlafen konnten und gut geschlafen haben, belastet uns die Situation mit unseren Zweien in den letzten Wochen wieder mehr. Einschlafen tun beide nur mit uns. Sowohl der Grosse (5,5) als auch die Kleine (fast 3). Oft konnten wir uns aufteilen, d.h. entweder mein Mann oder ich lagen zu ihnen. Das gibt immer lauteres Gebrüll in den letzten Wochen, auch wer wo liegen muss ist ganz schwierig. Der Grosse hat oft immer unheimlich lange, bis er schläft. D.h. wenn wir dann wieder aufstehen, sind wir so müde und näb de Schue, dass wir auch ins Bett müssen. Oder im Halbschlaf Dinge erledigen, die gemacht werden müssen. In der Nacht kommt der Grosse immer zu uns. Immer. Und immer früher, z.T. schon um 24.00 Uhr. Die Kleine verlangt auch nach uns, das ist eher neu. Das heisst, entweder schläft mein Mann mit beiden Kindern unten oder wir teilen Kind und Bett auf.

Was für mich schwierig ist: Das lange Einschlafbegleiten. Ich lese immer vor, liege dann neben ihnen und wenn ich aufstehe, mag ich echt nichts mehr machen. Das hängt mir an. Können wir das irgendwie langsam abändern?

Auch mag ich nicht, wenn der Grosse so früh kommt. Mein Mann und ich haben sehr wenig Zeit zu zweit, die Kinder sind vermehrt einnehmend und fordernd. Da mag ich echt nicht schon mit dem Grossen zwischen uns einschlafen :beleidigt:

Geht es jemandem gleich?
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Re: Wieder mal nächtlicher Frust

Beitragvon Bainzu » 12.01.2015, 17:08

(((Balurdo))) Wenn du sagst, dass der Grosse lange hat zum Einschlafen, hast du das Gefühl, dass er noch nicht genug müde ist? Oder wehrt er sich gegen das Einschlafen?
Wenn ich merke, dass der Grosse noch nicht wirklich müde ist, dann darf er auch mal noch etwas ruhiges spielen, bis der Kleine schläft. Meistens ist er dann so müde, dass er relativ schnell einschlafen kann. Oft wünscht er sich, dass ich ihn auch einschlafbegleite, dann machen wir es so, dass wir Geschichte erzählen und Lied singen und ich dann selber ins Bad gehe zum Zähne putzen oder ich gehe kurz etwas erledigen. 5 Minuten später schläft er dann meistens. Er kann sich nicht wirklich gegen die Müdigkeit wehren. Der Kleine hingegen kann sich extrem gut wachhalten, da muss jemand von uns wirklich nebendran liegen und warten bis er tief schläft. Wir müssen unsere beiden einfach zum Einschlafen trennen, weil sie sehr unterschiedliche Einschlafbedingungen haben, d.h. einer Volllicht und Türe offen, der andere dunkel und still.

Das mit dem Bett teilen verstehe ich. Der Grosse wandert im Moment auch regelmässig. Wenn er nachts kommt, bringe ich ihn zurück ins Bett, das ist meistens kein Problem. Die letzte Stunde am Morgen darf er aber auch mal bei uns schlafen. Wir hätten eigentlich auch ein drittes Bett im Zimmer (direkt neben meinem), das Problem ist einfach, dass wir dort keine Decke haben und er deshalb immer bei mir drunterschlüpft. Vielleicht wäre ein Maträtzli eine Alternative?
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Re: Wieder mal nächtlicher Frust

Beitragvon balurdo » 13.01.2015, 10:39

Beim Grossen ist es oft beides. Wenn er nicht müde genug ist, kann er im Bett noch Büechli anschauen (oder Tiptoi mit den Kopfhörern, da die Kleine oft sehr schnell schläft). Aber so würde er bis 23.00 weitermachen...

Ich glaube, wir müssen da einfach durch, gopf. Meist ändert es sich ja, sobald man am Limit ist.
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